Art Affair’s Watchlist Kunst Dokus

Videos & Dokumentationen

Eine Playlist mit sehenswerten, filmischen Dokumentationen über Kunst und Künstler*innen. Einige Videos sind eingebettet und können gleich abgespielt werden. 

Neo Rauch ist einer der weltweit erfolgreichsten deutschen Maler seiner Generation. Seine Bilder faszinieren durch ihren rätselhaften Realismus, die Figuren scheinen wie aus der Zeit gefallen. Schlafwandlerisch gehen sie ihren Tätigkeiten nach. Das, was der Maler auf der Leinwand zeigt, bewegt sich zwischen Traum, Phantasie und schwer greifbarer Wirklichkeit, zugänglich und eigenwillig zugleich. Nie ist das Bildgeschehen eindeutig oder konkret – und doch zieht es den Betrachter in seinen Bann.

Im Mittelpunkt des Films steht Neo Rauch selbst: Erstmals seit Jahren spricht er vor der Kamera über seinen Zugang zur Kunst, seine Bilderwelten und die vom frühen Verlust seiner Eltern geprägte Vergangenheit. Filmemacherin Nicola Graef zeigt den Künstler bei der Arbeit im Atelier, beobachtet den kritischen Austausch mit seiner Frau, der Malerin Rosa Loy, und diskutiert mit internationalen Sammlern, Galeristen und Kunstliebhabern das Phänomen Neo Rauch.

 

Eine DVD kann bei uns geliehen werden. Einfach  e-mail an info@art-affair.net
Ich, Immendorff

Es ist die “Ordnung im Chaos”, wonach sich der Künstler sehne, erklärt Jörg Immendorff. Da hat er nur noch kurze Zeit zu leben. Aber die Sehnsucht brannte bis zuletzt in dem im Mai 2007 an ALS verstorbenen Maler. Die letzten zwei Jahre begleitete ihn die Filmemacherin Nicola Graef, sie sprach mit Freunden, Wegbegleitern, Frauen und seiner Mutter. Ein einfühlsamer Blick auf eine große, oft überraschend verspielte Künstlerpersönlichkeit, aber auch eine Standortbestimmung moderner deutscher Malerei. Für die findet Kollege Jonathan Meese passende Worte: “Man muss seinen Kopf aus dem fahrenden Zug halten.

Ich hatte das Glück Immendorff persönlich etwas zu seinen besseren Zeiten zu kennen und habe mich Über Dokumentation gefreut. 

Eine sehr gute Seite über den Film und Jörg Immendorff gibt es hier.

In seiner aufwändigen Porträt-Collage schildert Andres Veiel wichtige Lebens- und Werkstationen von Joseph Beuys (1921-1986). Vom legendären Diktum “Jeder Mensch ist ein Künstler” bis zum dreitägigen Aufenthalt mit einem Koyoten in einem Raum in New York: Veiel deckt eine große Bandbreite des Schaffens von Beuys ab. Es ist kein klassischer Porträtfilm mit vielen talking heads, die das Faszinosum des Avantgardisten ergründen sollen. Vielmehr kommt Beuys oft und ausführlich selbst zu Wort. Mehr als 90 Prozent des Films besteht aus Originalfilmaufnahmen mit dem Künstler; dazu kommen Statements von Zeitzeugen oder Weggefährten wie dem Beuys-Schüler Johannes Stüttgen und dem befreundeten Grafiker Klaus Staeck.

»Ein ästhetisch avancierter, formvollendet montierter, mitreißender Film.«

CICERO
 
»Andres Veiels faszinierender Film zieht seine stilistischen Mittel aus der rastlosen Kreativität seines Protagonisten. Vielleicht war das Leben von Beuys selbst sein größtes Kunstwerk – das ist es, was Veiels fein gesponnenen, klugen Film zu einem solchen Vergnügen macht.«

 

»Die Tradition der deutschen Malerei ist die Tradition der hässlichen Bilder.« Georg Baselitz

Der Dokumentarfilm GEORG BASELITZ ein aufmerksames, sehr privates und differenziertes Portrait über den Jahrhundertkünstler, dessen Leben und Werk untrennbar mit der deutschen Geschichte verknüpft sind. Ein Künstler, der die Kunstwelt buchstäblich auf den Kopf stellte und der sich auch mit 75 Jahren immer wieder neu erfindet.

Die Webseite zum Film
Painting – Deutscher Filmpreis Doku 2012

In hoch konzentrierten Einstellungen gewährt Gerhard Richter – Painting einzigartige Einblicke in die künstlerische Arbeit des Ausnahmetalents. Markenzeichen Richters sind großformatige, abstrakte Gemälde, die er oft mit einem riesigen Rakel bearbeitet. Neben Gerhard Richter kommen seine wichtigsten Wegbegleiter zu Wort, darunter seine Frau Sabine Moritz-Richter, der New Yorker Galerist Marian Goodman, der Kunsthistoriker und Ausstellungskurator Benjamin Buchloh und der Kunstprofessor und Kurator Kasper König. Beim online Anschauen verändert und erweitert sich der Blick der Zuschauer nach und nach und die Bilder selbst werden zu Protagonisten.

Für 2.99 bei Panatflix

 

Nach der Richter Dokuausnahmsweise hier  der Spielfilm…unbedingt sehenswert, wenn auch historisch nicht ganz korrekt.

Mittelpunkt des Filmes ist die Biographie von Gerhard Richter und seinen Lebensstationen in der DDR, der Flucht nach Düsseldorf, seinem Studium an der Kunstakademie und den Beginn seiner Karriere. Toller Beginn des Filmes mit einer Führung durch die Nazi Ausstellung entartete Kunst.

Später ist nicht richtig,  Joseph Beuys war weder der Lehrer von Gerhard Richter noch hat Günther Ücker zur gleichen Zeit studiert. Nichts desto trotz die Figuren sind einfach toll. Beuys fand ich richtig gut getroffen. Gerhard Richter allerdings mag den Film gar nicht und  verbat seinen Namen zu verwenden, er schlug dem Regisseur vor dem Protagonisten doch einen anderen Beruf als Maler zu geben..

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Für Julian Schnabel Fans – sehr viel Lobpreisung für ein Doku aber auch sehr viel Glamour.

Extravaganz, Provokation und Genie sind nur einige der Schlagworte, die immer wieder im Zusammenhang mit Julian Schnabel fallen. Vielleicht ein bisschen zu oft und nach Eigenlob sieht der von Schnabel finanzierte Film schon aus. 

Pappi Corsicato blickt in seinem Porträt hinter die Fassade des prominenten Malers und Filmemachers und offenbart den Menschen hinter dem Künstler. Schnabel öffnet sein privates Archiv, spricht über seine Anfänge als Künstler, die skandalträchtige New Yorker Kunstszene der 1980er Jahre und über künstlerische wie persönliche Krisen wie den Tod seines engen Freundes Lou Reed. Auch Schnabels Familie, Freunde und langjährige Wegbegleiter wie Al Pacino, Willem Dafoe, Bono und Emmanuelle Seigner kommen zu Wort.

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Bonny & Clyde der Kunstwelt – die Eheleute Wolfgang & Helene Beltracchi

Als Galerist habe ich natürlich meine eigene Meinung zu Kunstfälschern..aber dieser Film ist so faszinierend wie Beltracchi selbst.

Es wurde dem kreativen Fälscher, der regelmäßig neue Meisterwerke schuf, natürlich auch leicht gemacht, seine “Kunstwerke” in den Markt zu bringen. Die Schwächen des Kunstmarktes werden deutlich gezeigt. 

Sein Talent ist aber unbestritten, heute arbeitet er als Künstler, der relativ teuer gehandelt wird. Promis bestellen gern ein Portrait. Die Arbeiten können aber nicht mit seinen Fälschungen mithalten.

Hier eine weitere kostenlose 45 min. Dokumentation

Viel mehr als nur Punkte…verblüffende Doku über die bei uns nicht so bekannte Künstlerin Yayoi Kusama

Die Japanerin Yayoi Kusama ist heute die erfolgreichste lebende Künstlerin der Welt. Doch sie musste unzählige Hürden überwinden, um ihre radikalen künstlerischen Visionen auf die Weltbühne zu bringen: Das Trauma, während des Zweiten Weltkriegs in Japan aufzuwachsen, das Leben in einer dysfunktionalen Familie, Sexismus und Rassimus in der Szene und nicht zuletzt eine Geisteskrankheit machten sie stets zur Außenseiterin. Allen Hindernissen zum Trotz, hat Kusama ein großes Vermächtnis erschaffen, das von Gemälden, Skulpturen, Performance Kunst bis hin zu Poesie und Romanen reicht. Ihre Ausstellungen mit den Infinity Spiegelräumen sorgen auf der ganzen Welt für Rekordbesucherzahlen. KUSAMA: INFINITY porträtiert einfühlsam eine unvergleichliche Künstlerin und zeichnet ihr durch und durch der Kunst gewidmetes Leben über einen Zeitraum von mehr als sechs Jahrzehnten nach.

great art..mad money…no rules

Werke von Jean-Michel Basquiat oder Gerhard Richter werden bei Auktionen für unglaubliche Summen verkauft. Kunst ist heute ein riesiges Spektakel, bei dem es neben Aufmerksamkeit vor allem um das ganz große Geld geht. Und dabei folgt der Kunstmarkt für Außenstehende kaum nachvollziehbaren Regeln. Doch kann der Wert von Kunst wirklich in Dollar gemessen werden? Und was bedeutet dieses kommerzgetriebene Konzept für die Kunstschaffenden selbst?

Nathaniel Kahns gefeierter Dokumentarfilm THE PRICE OF EVERYTHING beleuchtet auf unterhaltsame und intelligente Weise die Rolle von Kunst in einer konsumorientierten Gesellschaft und taucht tief in die zugleich faszinierenden wie grotesken Seiten des Kunstmarkts ein. Der Film lässt prominente Szenekenner zu Wort kommen – darunter Kunsthändler, Sammler, Auktionatoren und nicht zuletzt Künstler wie Jeff Koons, Larry Poons und Gerhard Richter.

 

Ein Meisterwerk…auch heute noch nach 65 Jahren

1955 beschließt Clouzot mit seinem Freund Picasso einen nie dagewesenen Kunst-Film zu drehen, “einen Film, der den Moment und das Mysterium des kreativen Schaffens festhalten kann”. Der Meister malt und übermalt vor laufender Kamera 20 Kunstwerke, von spielerischen schwarz-weiß Zeichnungen bis zu farbenfrohen Wandgemälden entstehen Bilder, die sich mit Hilfe der stop-motion Animation innerhalb weniger Minuten zu voller Pracht entfalten. “Picasso” ist ein berauschender, hypnotisierender, hinreißender und unvergesslicher Film. Einer der bedeutendsten Dokumentarfilme über Kunst, die je gedreht wurden.

Kein Stream aber eine DVD bei uns leihweise…schreiben Sie uns

Ed Harris at his best !

Die Entstehungsgeschichte von Pollock begann bereits vor langer Zeit, als der Schauspieler Ed Harris von seinem Vater, dem die ungewöhnliche Ähnlichkeit seines Sohnes mit Jackson Pollock aufgefallen war, eine Biografie des Künstlers erhielt. Auf Anhieb fasziniert, beschloss Harris schließlich nicht nur die Regie dieser beeindruckenden Filmbiografie zu übernehmen, sondern sich selbst auch noch für die Hauptrolle zu besetzen. Für Ed Harris war es eine Herzensangelegenheit, diesen Film zu realisieren, faszinierte ihn doch die Persönlichkeit, aber auch die Werke des bekannten Malers Jackson Pollock, der ständig zwischen Genie und Wahnsinn sein unglückliches Leben lebte.

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Wer Banksy ist, bleibt auch hier ungelöst…ein typischer Banksy eben. 

Die vermeintliche Dokumentation über den britischen Streetart-Künstler Banksy ist ein hinreißend genussvolles Spiel mit Realität und Fiktion – ein Film voller wunderbarer Aufnahmen aus der Streetart-Szene, dann aber auch ein bitterböser Kommentar über den Kunstbetrieb. Und immer hat Banksy selbst die Nase vorn: Als Zuschauer ist man Komplize – und wird gleichzeitig vorgeführt, weil sich die Macher nie in die Karten schauen lassen, aber immer das richtige Trumpfass ziehen.

Fazit: Innovatives Regiedebüt des mysteriösen Graffitikünstlers Banksy, der den Spieß umdreht, als ein Mann auszieht, um einen Film über ihn zu drehen.

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Tolle Schauspieler…..aller beste Unterhaltung.

Sie waren das wohl schillerndste Paar, das die Kunstgeschichte je gesehen hat: der berühmte Freskenmaler und Salon-Kommunist Diego Rivera und die Ausnahme-Malerin Frida Kahlo. Zusammen lebten sie eine der aufregendsten und unkonventionellsten Liebes- und Lebensgeschichten des vergangenen Jahrhunderts. Das Gefühlschaos dieser Ehe, die zahlreichen Liebschaften mit Männern und Frauen, ihre unbändige Lebenslust und die Farbenpracht Mexikos – all das schlägt sich in Frida Kahlos einmaligem kreativem Schaffen nieder und macht sie zu einer der ausdrucksstärksten und bildgewaltigsten Malerinnen aller Zeiten. 

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Julian Schnabel nicht nur Regisseur, sondern auch erfolgreicher Maler, inszeniert Vincent van Gogh. Zurecht viel gelobt… 

Pressezitate:
“Sehr schön, sehr künstlerisch und dramatisch.” (Zeit)
“Einfach nur schön.” (ZDF Aspekte)
“Wunderbar. Tolle Kamera, tolle Musik, alles wurde aufeinander abgestimmt.” (SZENE)
“Was für ein wundervoller Film.” (GQ)
“Ein sehr poetisches Meisterwerk.” (Artechock)

 

Der Film ist bei Youtube billiger zu kaufen.

 

Ein wunderschöner Film über Wahnsinn und Kunst.

Séraphine Louis, die auch unter dem Namen Séraphine de Senlis bekannt ist, zählt in Frankreich neben Henri Rousseau zu den bedeutendsten Vertretern der Naiven Kunst. Regisseur Martin Provost wurde von einer Freundin auf die Malerin aufmerksam gemacht. Nach ersten Recherchen im Internet beschloss Provost, Séraphines Leben und künstlerisches Wirken zu verfilmen. Beim Schreiben des Drehbuchs legte Provost besonders Wert darauf, das Leben der Malerin „nicht als Abfolge von starken Momenten zu ‚erzählen‘“, sondern „die Erzählung an kleinen Nichtigkeiten entlang zu spinnen und so kleine Rätsel zu schaffen“.Auch die „überraschende, zwiespältige und keusche Beziehung“ zweier Außenseiter wie Séraphine und ihr Entdecker der Kunstsammler Wilhelm Uhde sollte ein zentrales Thema werden.

Die Kunst als Lebenselixier

“Renoir” schwelgt mit raffinierter Kamera in der Schönheit Südfrankreichs und erzählt von der Macht kreativen Schaffens, von der Kunst als Lebenselixier und vom Rausch der Farben, wirkt irgendwie aus der Zeit gefallen und beschwingt wie ein Glas Champagner mit Blick aufs Meer. Bei der etwas anderen “Dreiecksgeschichte” brillieren Christa Theret als Sinnlichkeits-Ikone, Michel Bouquet als alternder Künstler und Vincent Rottiers als Filmenthusiast und zukünftige Regielegende.

New York der 80-ziger – Eigenwilliges Künstlerporträt von Basquiats Freund Julian Schnabel.

Anfang der achtziger Jahre sorgen verstörende Graffitis, die mit dem Pseudonym Samo unterzeichnet sind, für Aufregung in der New Yorker Künstlerszene. Urheber ist der kaum 20-jährige Jean-Michel Basquiat, der seinen kärglichen Lebensunterhalt durch handgemalte Postkarten verdient. Als es ihm eines Tages gelingt, Andy Warhol eines seiner Objekte zu verkaufen, beginnt sein steiler Aufstieg zum gefeierten Star-Maler. Basquiats exzessiver Drogen- und Alkoholkonsum fordert jedoch schon bald seinen Tribut.

Basquiat, ein 19jähriger Graffitikünstler, wird von der New Yorker Kunstszene entdeckt und zum Idol stilisiert. 

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“Ein grober Klotz mit zartem Strich”

meinte der Spiegel und trifft den Nagel auf den Kopf. Eine bildgewaltige  Umsetzung des großen britischen Künstlerlebens.

Ohne Ortsangabe, ohne Jahreszahl beginnt “Mr. Turner”, nur mit der Poesie eines Augenblicks. Immer wieder wird der Film erhabene Stimmungen wie diese einfangen, die denen Turner’scher Gemälde entsprechen. Er stellt sogar Werke des Malers nach, avanciert selbst zum Tableau.

Explosionen, Brände, Schiffbrüche: So dramatisch waren oft die Szenen, die William Turner malte. In seinem Biopic zeigt der Regisseur Mike Leigh die animalischen Züge des Briten, zeichnet aber auch ein feinfühliges Künstlerporträt.

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Kunstbetrug einmal völlig anders

Es sind die großen, traurigen Augen, die die Gemälde von Margaret Keane so beeindruckend machen. In ihnen spiegelt sich eine Emotionalität, die nicht kalt lässt – auch Tim Burton konnte sich ihnen nicht entziehen.

Dahinter steckt eine interessante Geschichte. Die Künstlerin heiratet einen nicht erfolgreichen Künstler. Erfolg gibt es erst, als der Ehemann die Arbeiten seiner Frau als eigene verkauft ..

Ein Drama nimmt seinen Lauf.

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Der Maler und das Model – die Geschichte zu einem Bild

Ein Film wie und gleichzeitig über ein Gemälde und natürlich die klassische Geschichte des Malers und sein Modell sind die Erzählungselemente dieses schönen Kunstfilmes.

Ganz besonders die Hauptdarsteller Scarlett Johansson und Colin Firth wissen in ihren Rollen zu überzeugen und das besondere Verhältnis zwischen Magd und Künstler darzustellen. So hält sich die Beziehung wie in „Lost in Translation“ in einer faszinierenden Schwebe. Man spürt förmlich das Knistern, dass in der Luft liegt, wenn der eigensinnige Maler das Mädchen in die Welt der Kunst und der Farbherstellung einweiht.

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Eine auf wahren Begebenheiten beruhende Transgender Geschichte um ein dänisches Künstlerpaar.

Kopenhagen in der zweiten Hälfte der 1920er: Der Landschaftsmaler Einar Wegener  und seine auf Porträts spezialisierte Frau Gerda  führen eine harmonische und leidenschaftliche Ehe. Einar Wegener stellte seine eigene Arbeit zurück, um seine Frau bei ihren Bemühungen zu unterstützen. Er posierte für Gerda Wegener in Frauenkleidern, nannte sich fortan Lili Elbe und wurde zu Gerdas bevorzugtem Modell. 1930 unterzog Lili sich einer geschlechtsangleichenden Operation, die als eine der ersten ihrer Art ungeheures Aufsehen erregte und Lili Elbe bekannt gemacht hat. Leider nimmt alles ein trauriges Ende.

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Historiendrama mit etwas Malerei in der Nebenrolle

Wer ein Portrait von Goya erwartet, wird enttäuscht sein. Aber ein toller Film ist es trotzdem, der sich um die Geschichte von Goya und seiner Muse zur Zeit der Inquisition entfaltet.

Tolle Schauspieler und insgesamt sehr schön inszeniert, kommt man darüber hinweg, daß über Goya als Künstler in dieser Geschichte wenig zu erfahren ist.

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Ein filmisches Portrait Goyas

Der begnadete spanische Maler Francisco Josè de Goya blickt 82-jährig im Exil in Bordeaux auf sein ereignisreiches Leben zwischen Krieg, Einsamkeit und Taubheit zurück. Traum und Wirklichkeit verschmelzen zu einem kraftvoll-emotionalen Künstlerportrait vor der Kulisse der fantastischen und unendlich bitteren Bilder seines Lebens.

 

Leider ist der Film nur als DVD zu finden

 

Visuell eindrucksvolles Porträt von Francis Bacon und seiner Liebschaft und Muse George Dyer.

Eines schönen Tages in den 60er Jahren fällt dem britischen Maler Francis Bacon (Derek Jacobi) im Atelier der dreißig Jahre jüngere Einbrecher George Dyer (Daniel Craig) buchstäblich vor die Füße. Bacon findet Gefallen an dem impulsiven Unterschichtler, macht ihn erst zu seinem Sexpartner, dann zu seiner Muse, und steigt unverdrossen die gesellschaftliche Leiter empor. Dyer aber kann mit Bacons kalter Arroganz und Untreue nicht umgehen und verfällt zusehends dem Alkohol.

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AUF DER SUCHE NACH DER KUNST

Der Film Maudie erzählt eine wahre Geschichte: Die durch rheumatische Arthritis beeinträchtigte Maud (Sally Hawkins) nimmt eine Stelle als Hausmädchen bei dem barschen Fischer Everett Lewis (Ethan Hawke) an, der in einem Waisenhaus groß geworden ist, und wird letztlich mit ihren Bildern zu einer der bekanntesten Volkskünstlerinnen Kanadas.

Der Film verwendet viel Zeit auf eine „Liebesgeschichte“,  das geht etwas auf Kosten seines eigentlichen Themas: der Künstlerin Maud Lewis. Ihren Bildern, ihrer Faszination und Leidenschaft für die Malerei nähert sich der Film lediglich über Sätze: Sie schaue gerne aus dem Fenster, sagt Maud einmal. Oder: Entweder man male oder man male eben nicht, man könne es nicht unterrichten.

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Aus der Süddeutschen Zeitung:

Der Film zeichnet ein harsches, witziges und zynisches Porträt seines Milieus: der Kunstwelt.

Das Museum ist eine Angelegenheit der Reichen, die sich auf Banketten zusammenfinden und hohe Summen spenden, während die Gesellschaft nicht weiter von der sozialen Gleichheit entfernt sein könnte, die das Projekt propagiert – Kunst als schieres Fassadenengagement.

Ein Kunstmuseum wird zum Schauplatz des Absurden: Der Cannes-Gewinnerfilm “The Square” skizziert sehr komisch den Zusammenbruch eines weißen Mittelschicht-Mannes.

Leider überall teuer

Ein sehr schöner Film um die Welt des Kunstsammelns, der Experten, Auktionen mit einem Spiel um echte Fälschungen und falsche Fälschungen.

Dass in einer Geschichte über die verborgenen Leidenschaften eines dubiosen Kunstsammlers nichts so ist, wie es scheint, liegt auf der Hand. Zu reizvoll ist der Gedanke, die Handlung selbst als raffinierte Täuschung zu inszenieren. „The Best Offer“ ist auch – und vor allem – ein Film über die Kunst der Verführung und der Intrige.

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Woody Allen’s fantastische Zeitreise in Paris

Hier gibt es kein Künstlerportait sondern viele Erinnerungen zu sehen. Eine Zeitreise beginnt im Taxi und ist eine Liebeserklärung an das kulturelle Paris der 20-ziger und 30-ziger Jahre Jahrhunderts. Es treten auf Pablo Picasso, Salvatore Dali, Man Ray, Luis Bunel, Ella Fitzgerald und viele mehr.

Woody Allen filmt seinen eigene Traum von Paris. Sehr nette Unterhaltung.

 

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Der reicht für einen ganzen Abend
Kino Zeit schreibt:
Ein vierstündiger französischer Film basierend auf einer Erzählung von Balzac, der eine kleine Anzahl an Protagonisten sowie die tätige Hand eines Malers auf kleinem Raum versammelt. Jedoch eine, die sich zweifellos lohnt, wenn man es sich gönnt, diese gute Weile lang im Sog der schwindelnd intensiven Welt von Jacques Rivette und seinen Akteuren zu verbringen.
Lang, ausführlich und radikal, aber ohne Längen ereignet sich die Geschichte der Entstehung eines Kunstwerks, eng verwoben mit den Befindlichkeiten seines Künstlers, dessen Modell und ihrer Umgebung, die für die kurze Dauer des Schaffensprozesses im Zeitlupentempo in klaffende emotionale Abgründe stürzen
 
Zur Zeit kein Stream zu finden.

Mystery Thriller zum Thema Galerien und Kunstvermarktung

An Horrorfilmen geh ich sonst vorbei, aber zum Thema Galerien, Kunst und Vermarktung war ich Schin dabei…und es war gar nicht schlimm..sondern eher komisch zuweilen und auch sehr amüsant.

Im Netflix-Film Die Kunst des toten Mannes von Dan Gilroy geschehen merkwürdige Dinge, als die faszinierenden Gemälde eines Verstorbenen kommerziell verwertet werden.

Netflix

 

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