Art Affair’s Kunst im Film Shortlist

Sehenswerte Spielfilme über Künstler und Kunst

Eine Playlist für lange Winter Abende und Corona Lockdowns. Es gibt keine Rangfolge, denn wir finden alle gut und empfehlenswert. Zuerst kommen Filme, die Künstler*innen eindeutig zugeordnet werden. Später folgen Filme, die Thema Kunst, Fälschungen und Kunstraub zum Thema haben.

Historisch nicht ganz korrekte aber spannende und überzeugende Anlehnung an die Biographie von Gerhard Richter

Mittelpunkt des Filmes ist die Biographie von Gerhard Richter und seinen Lebensstationen in der DDR, der Flucht nach Düsseldorf, seinem Studium an der Kunstakademie und den Beginn seiner Karriere. Toller Beginn des Filmes mit einer Führung durch die Nazi Ausstellung entartete Kunst.

Später ist nicht richtig,  Joseph Beuys war weder der Lehrer von Gerhard Richter noch hat Günther Ücker zur gleichen Zeit studiert. Nichts desto trotz die Figuren sind einfach toll. Beuys fand ich richtig gut getroffen. Hier unser Spickzettel zu Größen der Düsseldorfer Kunstakademie in der Nachkriegszeit.

Bis 4.1.21 noch in der Mediathek 

»Frauen können keine Malerinnen werden«,

sagt der Vater, und auch der Lehrer in der Künstlerkolonie Worpswede hat nur Verachtung für Frauen, die sich mit dem Pinsel angeblich nur die Langeweile vertreiben: Die Geburt sei der einzige Akt der Schöpfung, zu dem eine Frau fähig sei. Doch im Vergleich zu den Männern, die in der Kunst immer noch vor allem die wahrhaftige Abbildung der Wirklichkeit anstreben, wirkt Paulas Eigenwilligkeit frisch und modern. Einen Dreck schert sie sich darum, dass ihr Apfel wie ein Kohlkopf aussieht.

Ein Film über die Malerin Paula Moderson-Becker und der Zeit des Wechsel vom Impressionismus zum Expressionismus.

2,99 bei maxdome

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Ed Harris at his best !

Die Entstehungsgeschichte von Pollock begann bereits vor langer Zeit, als der Schauspieler Ed Harris von seinem Vater, dem die ungewöhnliche Ähnlichkeit seines Sohnes mit Jackson Pollock aufgefallen war, eine Biografie des Künstlers erhielt. Auf Anhieb fasziniert, beschloss Harris schließlich nicht nur die Regie dieser beeindruckenden Filmbiografie zu übernehmen, sondern sich selbst auch noch für die Hauptrolle zu besetzen. Für Ed Harris war es eine Herzensangelegenheit, diesen Film zu realisieren, faszinierte ihn doch die Persönlichkeit, aber auch die Werke des bekannten Malers Jackson Pollock, der ständig zwischen Genie und Wahnsinn sein unglückliches Leben lebte.

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Wer Banksy ist, bleibt auch hier ungelöst…ein typischer Banksy eben. 

Die vermeintliche Dokumentation über den britischen Streetart-Künstler Banksy ist ein hinreißend genussvolles Spiel mit Realität und Fiktion – ein Film voller wunderbarer Aufnahmen aus der Streetart-Szene, dann aber auch ein bitterböser Kommentar über den Kunstbetrieb. Und immer hat Banksy selbst die Nase vorn: Als Zuschauer ist man Komplize – und wird gleichzeitig vorgeführt, weil sich die Macher nie in die Karten schauen lassen, aber immer das richtige Trumpfass ziehen.

Fazit: Innovatives Regiedebüt des mysteriösen Graffitikünstlers Banksy, der den Spieß umdreht, als ein Mann auszieht, um einen Film über ihn zu drehen.

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Tolle Schauspieler…..aller beste Unterhaltung.

Sie waren das wohl schillerndste Paar, das die Kunstgeschichte je gesehen hat: der berühmte Freskenmaler und Salon-Kommunist Diego Rivera und die Ausnahme-Malerin Frida Kahlo. Zusammen lebten sie eine der aufregendsten und unkonventionellsten Liebes- und Lebensgeschichten des vergangenen Jahrhunderts. Das Gefühlschaos dieser Ehe, die zahlreichen Liebschaften mit Männern und Frauen, ihre unbändige Lebenslust und die Farbenpracht Mexikos – all das schlägt sich in Frida Kahlos einmaligem kreativem Schaffen nieder und macht sie zu einer der ausdrucksstärksten und bildgewaltigsten Malerinnen aller Zeiten. 

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Julian Schnabel nicht nur Regisseur, sondern auch erfolgreicher Maler, inszeniert Vincent van Gogh. Zurecht viel gelobt… 

Pressezitate:
“Sehr schön, sehr künstlerisch und dramatisch.” (Zeit)
“Einfach nur schön.” (ZDF Aspekte)
“Wunderbar. Tolle Kamera, tolle Musik, alles wurde aufeinander abgestimmt.” (SZENE)
“Was für ein wundervoller Film.” (GQ)
“Ein sehr poetisches Meisterwerk.” (Artechock)

 

Der Film ist bei Youtube billiger zu kaufen.

 

Ein wunderschöner Film über Wahnsinn und Kunst.

Séraphine Louis, die auch unter dem Namen Séraphine de Senlis bekannt ist, zählt in Frankreich neben Henri Rousseau zu den bedeutendsten Vertretern der Naiven Kunst. Regisseur Martin Provost wurde von einer Freundin auf die Malerin aufmerksam gemacht. Nach ersten Recherchen im Internet beschloss Provost, Séraphines Leben und künstlerisches Wirken zu verfilmen. Beim Schreiben des Drehbuchs legte Provost besonders Wert darauf, das Leben der Malerin „nicht als Abfolge von starken Momenten zu ‚erzählen‘“, sondern „die Erzählung an kleinen Nichtigkeiten entlang zu spinnen und so kleine Rätsel zu schaffen“.Auch die „überraschende, zwiespältige und keusche Beziehung“ zweier Außenseiter wie Séraphine und ihr Entdecker der Kunstsammler Wilhelm Uhde sollte ein zentrales Thema werden.

Die Kunst als Lebenselixier

“Renoir” schwelgt mit raffinierter Kamera in der Schönheit Südfrankreichs und erzählt von der Macht kreativen Schaffens, von der Kunst als Lebenselixier und vom Rausch der Farben, wirkt irgendwie aus der Zeit gefallen und beschwingt wie ein Glas Champagner mit Blick aufs Meer. Bei der etwas anderen “Dreiecksgeschichte” brillieren Christa Theret als Sinnlichkeits-Ikone, Michel Bouquet als alternder Künstler und Vincent Rottiers als Filmenthusiast und zukünftige Regielegende.

New York der 80-ziger – Eigenwilliges Künstlerporträt von Basquiats Freund Julian Schnabel.

Anfang der achtziger Jahre sorgen verstörende Graffitis, die mit dem Pseudonym Samo unterzeichnet sind, für Aufregung in der New Yorker Künstlerszene. Urheber ist der kaum 20-jährige Jean-Michel Basquiat, der seinen kärglichen Lebensunterhalt durch handgemalte Postkarten verdient. Als es ihm eines Tages gelingt, Andy Warhol eines seiner Objekte zu verkaufen, beginnt sein steiler Aufstieg zum gefeierten Star-Maler. Basquiats exzessiver Drogen- und Alkoholkonsum fordert jedoch schon bald seinen Tribut.

Basquiat, ein 19jähriger Graffitikünstler, wird von der New Yorker Kunstszene entdeckt und zum Idol stilisiert. 

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“Ein grober Klotz mit zartem Strich”

meinte der Spiegel und trifft den Nagel auf den Kopf. Eine bildgewaltige  Umsetzung des großen britischen Künstlerlebens.

Ohne Ortsangabe, ohne Jahreszahl beginnt “Mr. Turner”, nur mit der Poesie eines Augenblicks. Immer wieder wird der Film erhabene Stimmungen wie diese einfangen, die denen Turner’scher Gemälde entsprechen. Er stellt sogar Werke des Malers nach, avanciert selbst zum Tableau.

Explosionen, Brände, Schiffbrüche: So dramatisch waren oft die Szenen, die William Turner malte. In seinem Biopic zeigt der Regisseur Mike Leigh die animalischen Züge des Briten, zeichnet aber auch ein feinfühliges Künstlerporträt.

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Kunstbetrug einmal völlig anders

Es sind die großen, traurigen Augen, die die Gemälde von Margaret Keane so beeindruckend machen. In ihnen spiegelt sich eine Emotionalität, die nicht kalt lässt – auch Tim Burton konnte sich ihnen nicht entziehen.

Dahinter steckt eine interessante Geschichte. Die Künstlerin heiratet einen nicht erfolgreichen Künstler. Erfolg gibt es erst, als der Ehemann die Arbeiten seiner Frau als eigene verkauft ..

Ein Drama nimmt seinen Lauf.

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Der Maler und das Model – die Geschichte zu einem Bild

Ein Film wie und gleichzeitig über ein Gemälde und natürlich die klassische Geschichte des Malers und sein Modell sind die Erzählungselemente dieses schönen Kunstfilmes.

Ganz besonders die Hauptdarsteller Scarlett Johansson und Colin Firth wissen in ihren Rollen zu überzeugen und das besondere Verhältnis zwischen Magd und Künstler darzustellen. So hält sich die Beziehung wie in „Lost in Translation“ in einer faszinierenden Schwebe. Man spürt förmlich das Knistern, dass in der Luft liegt, wenn der eigensinnige Maler das Mädchen in die Welt der Kunst und der Farbherstellung einweiht.

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Eine auf wahren Begebenheiten beruhende Transgender Geschichte um ein dänisches Künstlerpaar.

Kopenhagen in der zweiten Hälfte der 1920er: Der Landschaftsmaler Einar Wegener  und seine auf Porträts spezialisierte Frau Gerda  führen eine harmonische und leidenschaftliche Ehe. Einar Wegener stellte seine eigene Arbeit zurück, um seine Frau bei ihren Bemühungen zu unterstützen. Er posierte für Gerda Wegener in Frauenkleidern, nannte sich fortan Lili Elbe und wurde zu Gerdas bevorzugtem Modell. 1930 unterzog Lili sich einer geschlechtsangleichenden Operation, die als eine der ersten ihrer Art ungeheures Aufsehen erregte und Lili Elbe bekannt gemacht hat. Leider nimmt alles ein trauriges Ende.

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Historiendrama mit etwas Malerei in der Nebenrolle

Wer ein Portrait von Goya erwartet, wird enttäuscht sein. Aber ein toller Film ist es trotzdem, der sich um die Geschichte von Goya und seiner Muse zur Zeit der Inquisition entfaltet.

Tolle Schauspieler und insgesamt sehr schön inszeniert, kommt man darüber hinweg, daß über Goya als Künstler in dieser Geschichte wenig zu erfahren ist.

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Ein filmisches Portrait Goyas

Der begnadete spanische Maler Francisco Josè de Goya blickt 82-jährig im Exil in Bordeaux auf sein ereignisreiches Leben zwischen Krieg, Einsamkeit und Taubheit zurück. Traum und Wirklichkeit verschmelzen zu einem kraftvoll-emotionalen Künstlerportrait vor der Kulisse der fantastischen und unendlich bitteren Bilder seines Lebens.

 

Leider ist der Film nur als DVD zu finden

 

Visuell eindrucksvolles Porträt von Francis Bacon und seiner Liebschaft und Muse George Dyer.

Eines schönen Tages in den 60er Jahren fällt dem britischen Maler Francis Bacon (Derek Jacobi) im Atelier der dreißig Jahre jüngere Einbrecher George Dyer (Daniel Craig) buchstäblich vor die Füße. Bacon findet Gefallen an dem impulsiven Unterschichtler, macht ihn erst zu seinem Sexpartner, dann zu seiner Muse, und steigt unverdrossen die gesellschaftliche Leiter empor. Dyer aber kann mit Bacons kalter Arroganz und Untreue nicht umgehen und verfällt zusehends dem Alkohol.

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AUF DER SUCHE NACH DER KUNST

Der Film Maudie erzählt eine wahre Geschichte: Die durch rheumatische Arthritis beeinträchtigte Maud (Sally Hawkins) nimmt eine Stelle als Hausmädchen bei dem barschen Fischer Everett Lewis (Ethan Hawke) an, der in einem Waisenhaus groß geworden ist, und wird letztlich mit ihren Bildern zu einer der bekanntesten Volkskünstlerinnen Kanadas.

Der Film verwendet viel Zeit auf eine „Liebesgeschichte“,  das geht etwas auf Kosten seines eigentlichen Themas: der Künstlerin Maud Lewis. Ihren Bildern, ihrer Faszination und Leidenschaft für die Malerei nähert sich der Film lediglich über Sätze: Sie schaue gerne aus dem Fenster, sagt Maud einmal. Oder: Entweder man male oder man male eben nicht, man könne es nicht unterrichten.

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Aus der Süddeutschen Zeitung:

Der Film zeichnet ein harsches, witziges und zynisches Porträt seines Milieus: der Kunstwelt.

Das Museum ist eine Angelegenheit der Reichen, die sich auf Banketten zusammenfinden und hohe Summen spenden, während die Gesellschaft nicht weiter von der sozialen Gleichheit entfernt sein könnte, die das Projekt propagiert – Kunst als schieres Fassadenengagement.

Ein Kunstmuseum wird zum Schauplatz des Absurden: Der Cannes-Gewinnerfilm “The Square” skizziert sehr komisch den Zusammenbruch eines weißen Mittelschicht-Mannes.

Leider überall teuer

Ein sehr schöner Film um die Welt des Kunstsammelns, der Experten, Auktionen mit einem Spiel um echte Fälschungen und falsche Fälschungen.

Dass in einer Geschichte über die verborgenen Leidenschaften eines dubiosen Kunstsammlers nichts so ist, wie es scheint, liegt auf der Hand. Zu reizvoll ist der Gedanke, die Handlung selbst als raffinierte Täuschung zu inszenieren. „The Best Offer“ ist auch – und vor allem – ein Film über die Kunst der Verführung und der Intrige.

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Woody Allen’s fantastische Zeitreise in Paris

Hier gibt es kein Künstlerportait sondern viele Erinnerungen zu sehen. Eine Zeitreise beginnt im Taxi und ist eine Liebeserklärung an das kulturelle Paris der 20-ziger und 30-ziger Jahre Jahrhunderts. Es treten auf Pablo Picasso, Salvatore Dali, Man Ray, Luis Bunel, Ella Fitzgerald und viele mehr.

Woody Allen filmt seinen eigene Traum von Paris. Sehr nette Unterhaltung.

 

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Der reicht für einen ganzen Abend
Kino Zeit schreibt:
Ein vierstündiger französischer Film basierend auf einer Erzählung von Balzac, der eine kleine Anzahl an Protagonisten sowie die tätige Hand eines Malers auf kleinem Raum versammelt. Jedoch eine, die sich zweifellos lohnt, wenn man es sich gönnt, diese gute Weile lang im Sog der schwindelnd intensiven Welt von Jacques Rivette und seinen Akteuren zu verbringen.
Lang, ausführlich und radikal, aber ohne Längen ereignet sich die Geschichte der Entstehung eines Kunstwerks, eng verwoben mit den Befindlichkeiten seines Künstlers, dessen Modell und ihrer Umgebung, die für die kurze Dauer des Schaffensprozesses im Zeitlupentempo in klaffende emotionale Abgründe stürzen
 
Zur Zeit kein Stream zu finden.

Mystery Thriller zum Thema Galerien und Kunstvermarktung

An Horrorfilmen geh ich sonst vorbei, aber zum Thema Galerien, Kunst und Vermarktung war ich Schin dabei…und es war gar nicht schlimm..sondern eher komisch zuweilen und auch sehr amüsant.

Im Netflix-Film Die Kunst des toten Mannes von Dan Gilroy geschehen merkwürdige Dinge, als die faszinierenden Gemälde eines Verstorbenen kommerziell verwertet werden.

Netflix

 

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