Newsletter August 2024

Liebe Freundinnen und Freunde der Galerie Art Affair, 

unser August Newsletter hat dieses Mal viele Teile. Wir besuchten die Biennale in Venedig, laden zu einer neuen Ausstellung ein, reisen mit Markus Lüpertz nach Los Angeles und berichten über zwei spektakuläre Skulpturen von David Černý zu Olympia in Paris und in Prag.

Aus aktuellem Anlass müssen wir eingangs eine unangenehme Situation schildern und Sie um Ihre Mithilfe bitten:
Vielen ist aufgefallen, dass wir seit 3 Monaten nicht mehr auf Facebook präsent waren. Das lag an einem Hackerangriff im April. Seitdem haben wir mit allen Mitteln darum gekämpft, unseren Facebook Kanal zurückzubekommen, was leider nicht geklappt hat. Daher haben wir jetzt einen neuen Account erstellt, auf dem wir ab sofort wieder regelmäßig posten werden. Wir verlinken Ihnen hier das neue Profil. Unsere  dringende Bitte: Folgen Sie uns wieder auf Social Media, um keine aktuellen Veranstaltungen und Neuigkeiten aus der Galerie zu verpassen: Sehr hilfreich wäre auch eine Bewertung z. B. bei Facebook zu hinterlassen.

Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung!  

Benjamin Burkard: Silberregen und Traufengold


Der heiße Sommer neigt sich dem Ende zu, und nach einer tollen Ausstellung von A.R. Penck und Benjamin Katz dürfen wir Sie im September zu einer neuen Ausstellung in der Art Affair begrüßen. Dazu wollen wir Sie recht herzlich zur Vernissage einladen.  

Die Vernissage findet am Regensburger Galerienabend statt:
“Silberregen & Traufengold” – Benjamin Burkard am 21. September 2024 ab 18:30 Uhr
Am Samstag, 21. September 2024, präsentieren 16 Galerien aus Regensburg ihre Programme.
Der Galerienabend, auch bekannt als Lange Nacht der Galerien, startet an dem Tag ab 18:00 Uhr und endet gegen 23:00 Uhr. 

 Farbgewaltig und Fantastisch


Benjamin Burkard: Schwingzierde, Mischtechnik auf Leinwand, 70 x 50 cm

Die Malerei von Benjamin Burkard befasst sich oft mit historischen Verflechtungen. Gepixelte Elemente spielen mit unserer durch digitale Kultur geprägten Wahrnehmung.Ausgehend von der mittelalterlichen Goldgrundmalerei schichtet der Künstler Farbe über Gold, -Silber, -und Kupferblätter.  Die Bilder konkurrieren mit dem altertümlichen Glanz.Seine zeitgenössische, romantische Malerei hat Benjamin Burkhard in den  letzten Jahren viele Sammler und auch Kuratoren begeistert. Es folgten daher auch einige beachtliche, museale Präsentationen. Unter anderem erhält der junge Künstler eine Einzelausstellung im Kunstverein Mannheim.  Die Ausstellung wird vom 24.11.2024-16.02.2025 laufen. In der Einzelausstellung zeigt Benjamin Burkard vorrangig großformatige Leihgaben und einzelne neue Arbeiten. 

Die Einzelausstellung wird Benjamin Burkards bisher größtes Ausstellungsprojekt und dazu wird ein neuer Katalog veröffentlicht mit dem Titel “Schwimmerschwund. Dieser wird vom Mannheimer Kunstverein finanziert und über den Klotz- Verlag veröffentlicht. Es werden darin neue Arbeiten ab 2022 auf über 100 Seiten zu finden sein. 

Einblick in das Atelier von Benjamin Burkard 
Benjamin Burkard wird bei der Vernissage am 21. September persönlich anwesend sein.
Weitere Informationen zur Ausstellung

Die Biennale Venedig 2024

Alle zwei Jahre findet das große Schaulaufen der Kunstwelt in Venedig statt. Auch wir machen uns regelmäßig zu einem Besuch auf, in die mittlerweile völlig überlaufene Lagunenstadt. Inzwischen ist die “Biennale” nur noch die größte von fast 160 Ausstellungen, die parallel an allen möglichen Orten abgehalten werden. Gerade die vielen Ausstellungen, die nicht von den offiziellen Biennale Kuratoren organisiert werden, sind zum Teil überwältigend schön, konzentrierter, und zeigen in der Regel auch sehr bekannte internationale Künstler, die zur Biennale nie eingeladen werden. In diesem Jahr wurde im Bereich der “International Show” sogar besonderen Wert darauf gelegt, dass die ausgestellten Künstler, noch nie vorher international ausgestellt hatten.
Das diesjährige Motto der Biennale lautet:  “Foreigners everywhere” – kuratiert von dem Brasilianer Adriano Pedrosa. Das passt zu dieser Stadt, die von Ausländern im Sommer in Heerscharen belagert wird. Aber natürlich ist der Anspruch der Kuratoren ein anderer. Es geht um innere und äußere Unterschiede.
Wie selbstverständlich bekommen daher “queere” Künstler deutlich mehr Platz zugesprochen, als ihre tatsächliche Anzahl zu allen Künstlern dieser Welt rechtfertigen könnte.
Erschreckend geschmacklos ist der Schweizer Pavillon, der direkt neben dem Eingang liegt und damit den Einstieg für viele Besucher darstellt. Wir wollen Sie hier nicht gleich verlieren, daher finden ist den Video-Link zu “3Sat” ganz unten. Dennoch ist mancher queere Beitrag, wie z. B. die riesige Wandmalerei der Gruppe Aravani Art Project aus Bangalore tatsächlich besonders farbenfroh und ansprechend gelungen. 

Alles schön bunt hier

Überhaupt stelle ich bei meinem Rundgang fest, es gibt eine klare Tendenz Richtung popartiger Farben, was mir natürlich gut gefällt.Besonders farbenfroh sind diesmal von außen der Hauptpavillon und der Pavillon der  USA. Wobei die Gestaltung der USA deutlich besser ist, als das riesige Graffiti für den zentralen Ausstellungspavillon.   


Der Stand der USA fällt sofort ins Auge. Die leuchtenden Farben ziehen mich magisch an.
Mit Jeffrey Gibson zeigen die USA erstmals einen indigenen Künstler. Die bunten Vögel und die Bilder lassen erstmal nicht vermuten, dass es wieder “queere” Bezüge geben soll. Alles erinnert an Folk Art. Die Erklärung im Eingang belehrt mich eines Besseren. Ich stehe vor “hybrid-queer tribal Art”.

Tristesse beim Deutschen Pavillon


Ein Ort unglaublicher Tristesse ist seit Jahren der deutsche Pavillon.  Ein als Kunstbeitrag aufgeschütteter Schuttberg liegt vor dem Eingang, inzwischen ist er wild überwachsen, was natürlich bei den ansonsten doch gut gepflegten Gärten der übrigen Pavillions besonders auffällig ist.  Man weiß zunächst gar nicht, ist der Schuttberg noch von der letzten Baustellenpräsentation in 2022 liegen geblieben? 
Hinein geht es also nur durch den Seiteneingang. Die Tristesse zog sich früher auch gerne nach innen. Dieses Jahr finden wir uns plötzlich in einem Raumschiff wieder. Der Zusammenhang zum Schuttberg vor dem Haupteingang versteht wohl nur die Kuratorin Çağla Ilk. Die Raumschiff Enterprise Romantik mit Video und sonstigen Installationen ist für Kinder sehr attraktiv. Ansonsten bleibt mir vieles unverständlich. Es ist irgendwie kompliziert und mir fehlt die Motivation die ellenlangen Erklärungen zu lesen. Ich bin daher schnell wieder raus und gehe weiter.

 

Video, Video und noch mehr Video Kabinen!

Kaum ein Pavillon, der sich nicht mit Videokunst beschäftigt. Leider sind mir diese wirren Schnitte, die gegrunzten Töne und andere irre Bewegungen der Akteure schnell zu viel. Es bleibt mir ein Rätsel, warum diese absurden Bilderfolgen, sehr häufig verwackelt, schlecht belichtet, unscharf und fast immer mit grauenhaftem Ton, von den Kuratoren so gerne präsentiert werden. Im Englischen Pavillon übrigens gibt es die meisten Screens – sonst nichts. 
Es würde Stunden dauern sich die vielen Filmchen anzusehen.  
Eine rühmliche Ausnahme ist eine Installation der franz.-marokkanischen Künstlerin Bouchra Khalili, die auf Weltkarten Flüchtlingen ihren Weg nach Europa nachzeichnen und ihre Geschichte dabei erzählen lässt. Das Hin und Her auf den Karten zeigt deutlich, was die Menschen auf ihrem Weg erdulden mussten. Künstlerisch ist das nicht besonders interessant aber die Geschichten berühren und es passt alles zum Thema der Biennale.
Textiles – liegt voll im Trend.
Ich bin erstaunt, dass sehr viel textile Kunst ausgestellt wird. Zum Teil sind es riesig-dimensionierte Arbeiten. In jedem Fall ist festzustellen, dass wieder gehäkelt, gestrickt und gebatikt wird. 

Swatch Peace Art Hotel

Spaß macht der Besuch im Swatch Peace Art Hotel. Eine Skulptur als 60-ziger Jahre TV von Jiannan Wu hatte es mir sofort angetan. Erst auf den zweiten Blick erkannte ich die unglaubliche Arbeit in der Tiefe des Fernsehers. Alles ist 3D gestaltet und augentäuschend bemalt. Seit 2011 gibt es das Programm Swatch Art Peace Hotel.  Es ist eine vielseitige, globale Zusammenarbeit mit Museen und Künstlern und natürlich gibt es auch ein Artist in Residence Programm.


Den Kuratoren geht es  offensichtlich mehr um Originalität und Qualität anstatt Politik. Gute digitale Kunst, Malerei und Skulptur und auch textile Arbeiten kombinieren sie zu einem interessanten Raum. 

Xiyadie

In der nächsten Halle interessierten mich die Papercuts von Xiyadie. Ich denke zunächst an unseren Freund Ren Rong, zu ähnlich sind die schönen Arbeiten zu seinen Pflanzenmenschen, die wir vor vielen Jahren ausgestellt haben. Mich wundern nur die teilweise pornographischen Szenen. Ich liege zumindest mit China richtig, aber ohne die Beschreibung der Kuratoren, daß es sich bei Xiyadie um einen “Farmer, Vater, Schwulen, Arbeitsimmigranten, Künstler” handelt, hätte ich die Arbeiten einfach nur gut gefunden.

 

Side Shows Biennale 24 

Robert Indiana  am Plazza San Marco

Eingangs habe ich die vielen Nebenausstellungen zu Biennale erwähnt. Es sind tatsächlich, lese ich, 164 Ausstellungen. Das ist selbst für Interessierte nicht zu schaffen. Einige wenige habe ich besucht und davon waren die folgenden erwähnenswert: “Sweet Mystery” zeigt Robert Indiana am Plazza San Marco im Haus der Generali Versicherung. In dem wunderschön saniertem Gebäude findet sich in der dritten Etage ein Juwel an Ausstellung. Natürlich bin ich nicht überrascht über das erste Wortbild “LOVE”.  Hier hängt aber seine erste Version und diese kommt in eleganten Grautönen daher. Die LOVE Idee geht schon auf 1957 zurück. Indiana schrieb ein Liebesgedicht, dessen erste Zeile war: “Love, my love has gone to you”
1964 erscheint dann das erste Wortbild LOVE als Postkarte und geht seit dem um die Welt.

Die Ausstellungen liefert einen umfassenden Eindruck über das Leben und Werk auf kleinem Raum.In sehr schöner Hängung wechseln Skulpturen und Bilder sich ab. Die Erklärungen der Kuratoren sind hervorragend und der Eindruck ist…das war den Eintritt wert.

Tony Cragg bei Olivetti



Ein paar Schritte weiter am Plazza San Marco widmet Olivetti dem in Wuppertal lebenden britischen Künstler Tony Cragg eine Ausstellung seiner Glaskunst, die alle in Murano gefertigt wurden. Die kleine Ausstellung bietet eine komplette Übersicht über Craggs Werk aus Murano Glas. Neben historischen Olivetti Schreib- und Rechenmaschinen wird sie in den Räumen des berühmten Architekten Carlo Scarpa präsentiert. Hier ist alles noch im Original der späten 50-ziger Jahre erhalten. Da der Eintritt nicht frei, sondern sogar teuer ist, ist der Besuch wirklich nur für Tony Cragg Kenner empfehlenswert.

Reza Aramesh in der Kirche San Fantin

Als ich die Kirche San Fantin betrat, um mir die Skulpturenausstellung No. 207 von Reza Aramesh anzusehen, musste ich sofort an unseren Bildhauer Andreas Blank denken. 
Die 207 männlichen Unterhosen, der Installation sahen aus, wie von Andreas Blank gefertigt. In der wunderschönen Kirche kamen zudem die riesigen, modernen Marmorskulpturen sehr gut zur Wirkung. Ich hatte Andreas daher ein Foto geschickt und wie es der Zufall will, wurden die Unterhosen von seinem Assistenten in Berlin nachgearbeitet. So klein kann die Kunstwelt sein.
 

Willem de Kooning

Ein Besuch ohne einen Stop bei Gallerie dell’Academia in Venedig zu machen, wäre ein sträfliches Unterlassen. Das Museum, welches eine der besten Sammlungen historischer Kunst in Italien sein eigen nennen darf, zeigt auch immer eine Begleitausstellung zur Biennale. Letztes mal durfte Georg Baselitz zu Werke gehen, diesmal war Willem de Kooning an der Reihe. Die Ausstellung entspricht der hohen Qualität des Hauses und ist sehr empfehlenswert. Ich bin immer noch berührt von einigen so poetisch zarten Bildern, wie ich den Künstler gar nicht kannte.

Daniel Arsham in der Kirche Santa Catarina

Daniel Arsham in der Kirche Santa Catarina

Grenzen anderer Art überschreitet der New Yorker Künstler Daniel Arsham in seiner Ausstellung in der Kirche Santa Catarina.Daniel Arsham beschäftigt sich  mit Industriedesign, Architektur und Kunst.Schwerpunkt dieser Ausstellung sind große Skulpturen, die auf den ersten Blick aussehen, als stünden wir in einem Museum für antike Kunst. Auf den zweiten Blick, sieht man die Eingriffe des Künstlers in die klassischen Figuren. Hier trifft alt auf neu – wir werden quasi Archäologen und entdecken eine großartig neue Skulptur.  Das Konzept finde ich schon sehr kontemporär und cool.

 
Sehr schön wird zwischen den Säulen und seitlich zum Altar seine Malerei präsentiert. Auch hier sprengen die Dimensionen der bis zu 8 Meter breiten Bilder beinahe den Raum. Gewaltige Himmelssturzbilder sind zu sehen. Nicht ganz so originell sind seine “Popart” Kombi Bilder.

Mit Markus Lüpertz in Los Angeles



Anfang August eröffnete die New Yorker Galerie Michael Werner eine weitere Dependance in Los Angeles – selbstverständlich im schicken Beverly Hills. Wir durften zur Eröffnung der ersten Ausstellung mit Markus Lüpertz dabei sein. Gezeigt wurden neueste Gemälde von Markus in Gegenüberstellung zu Zeichnungen des französischen Malers Pierre Puvis de Chavannes (1824-1898).
Ich gebe zu, mir hat sich das Konzept nicht eröffnet. Es gibt aber 170 Seiten Buch zu der Ausstellung, die muss ich noch lesen. Es war in jedem Fall ein großartiger Abend, der mit einer tollen Einladung zum Abendessen endete. Auf jeden Fall gelang es dem New Yorker Galeristen Gordon Vene Klasen zahlreiche Gäste in die Ausstellung zu holen. Wir wünschen weiterhin viel Erfolg! 
Markus Lüpertz war mit seiner Familie nach Los Angeles angereist. Es gab genügend Zeit für Fussball. Die EM lief und Deutschland spielte 1:1 gegen die Schweiz und auch für einen Besuch im LACMA war noch Zeit übrig (Los Angeles County Museum for Modern Art). Ich hatte keine Ahnung worauf ich mich einliess, als Markus mich fragte, ihn ins Museum zu begleiten. Wie ein 400m Läufer sprintete Markus Lüpertz los. Sein Ziel war offensichtlich keinen Saal länger als 1 Minute zu durchgehen. Seine Kommentare – sportlich, präzise, knapp. Bevor ich überhaupt gedanklich ein Kunstwerk dem Kommentar zuordnen konnte, war er schon wieder 40 Schritte weiter. Dementsprechend sind alle Photos gleich: Markus Lüpertz von hinten.

Markus Lüpertz in Seoul

Viel mehr Zeit bekommt das Heredium Museum. Markus Lüpertz liess es sich nicht nehmen nach Seoul zu fliegen und seine Ausstellung persönlich zu eröffnen. Das Museum Heredium zeigt neue  Bilder und Skulpturen noch bis Februar 2025.

David Černý zu Olympia in Paris

Was wenigen Sportlern gelingt, macht David Černý mühelos. 2012 London, 2016 Rio de Janeiro und jetzt 2024 Paris – das sind drei Olympia Teilnahmen für unseren KünstlerSeine 9 Meter hohe kinetische Skulptur war ein Highlight in Paris. David Černý ehrte damit die Kunstturnerin Věra Čáslavská, die 7 Goldmedaillen 1964 und 1968 gewann.

Zwei Freunde A.R. Penck & Benjamin Katz


Einiges an Lob bekamen wir im Juli und August für die Ausstellung “Zwei Freunde” mit Benjamin Katz &  A.R. Penck 
Penck und Katz, zwei Freunde aus der deutschen Nachkriegszeit, die die deutsche Kunstwelt maßgeblich mitgestaltet haben.
Ihre persönliche Verstrickung haben wir in der Ausstellung auch symbolisch dargestellt: Hier hingen die Werke Pencks und die Fotografien Katz’ Wand an Wand nebeneinander. Denn da, wo Penck künstlerisch tätig war, da war oft auch Katz mit seiner Kamera, um die Momente einzufangen. Das besondere an Katz: Er war nicht nur ein Fotograf, der seine Zeitgenossen von außen abbildete, er war selbst Künstler und daher selbst Teil der Künstlerszene, die er mit seiner Kamera begleitete. Seine Fotografien sind deshalb so authentisch, so intim, so nahbar. Egal ob Fotos von A. R. Penck, Markus Lüpertz, Gerhard Richter u.v.m.: Sie alle zählen zum eindrucksvollen Œuvre des Fotokünstlers. Mit Georg Baselitz verbindet ihn bis heute eine langjährige Freundschaft.

 

A.R. Penck: Hommage à Beuys, Lithographie, 80 x 60 cm.

Auch die Druckgrafik von A.R. Penck haben einen hohen Wiedererkennungswert und sind stilistisch einzigartig. Seine Elementarzeichen-Figuren sind sein Aushängeschild geworden. Sie erinnern an Höhlenmalerei oder Graffiti, und machen sein Werk so ausdrucksstark und einprägsam. In seinen Bildern leben Tiere, Fabelwesen und Menschen, irgendwo zwischen Abstraktion und Figuration, und symbolisieren die chaotische aber doch starre und regelkonforme Welt des Menschen. Zu seinen Lebzeiten hat Penck gegen Repressalien und politische Unterdrückung kämpfen müssen. Dennoch hat er es geschafft, die Welt und das Leben darin durch seine Augen darzustellen. Damit wurde er zu einem der einflussreichsten deutschen Künstler des 20. Jahrhunderts.
Nach seinem Tod im Mai 2017 hinterließ er ein beeindruckendes künstlerisches Erbe, das bis heute bewundert wird.
Wir verabschieden uns von dieser tollen Ausstellung, die ausgestellten Werke finden Sie aber weiterhin in unserem Online-Shop! 

Christopher heiratet seine “Ina” Lea Katharina Lüttgens

….zu guter Letzt noch schöne Nachrichten aus dem Familienkreis.
Wie auf dem Beweisphoto zu sehen, heiratete Christopher nach jahrelangem Werben seine Ina im großen Kreis. Für mich ist es noch gewöhnungsbedürftig, aber ab sofort zeichnet Christopher als Christopher Lüttgens.

Herzlichen Glückwunsch!

Liebe Freunde, Sie haben es bis hierhin geschafft. 
Bitte folgen Sie nochmals unserem Hinweis zu Facebook, eingangs dieses Newsletters. Wir brauchen Sie! Als kleines Dankeschön erwartet Sie ein Glas Wein in der Galerie. Kommen Sie einfach vorbei und genießen auch die neue Zwischenausstellung mit Markus Lüpertz, Willi Siber, Ralf Koenemann, Alexander Timofeev, Peter Lang, Andreas Blank und Benjamin Burkard.

Es grüßt Sie herzlich
Karl Friedrich Krause & Christoper Lüttgens und das Art Affair Team
Video zum Schweizer Pavillon auf der Biennale in Venedig 2024 von 3satZum Art Affair Online-Shop
 Highlights aus unserem Online Shop
Markus Lüpertz
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A. R. Penck
Ur End Standart II Motiv 2
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Markus Lüpertz
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A. R. Penck
Wolokolamsker Chaussee III
Nicht vor mir selber nicht vor der Partei, 1988
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Papier: 63 x 45 cm
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A. R. Penck
Wolokolamsker Chaussee IV
Jeder sein eigenes Denkmal sozusagen, 1988
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Benjamin Katz
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